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#NEWWork passt nicht für uns – oder doch ?!


„Manchmal zeigt sich der Weg erst, wenn man anfängt ihn zu gehen.“

Paul Coelho

Ein Plädoyer für „Mut zur Veränderung und den Wandel selbst gestalten!“

#zukunft #NewWorkNow #motivation #mindset #business #team #empathie #speaker


Graz & Berlin | 2014 | Eine kleine Gruppe unbeugsamer QuerdenkerInnen von MitarbeiterInnen, Führungskräften und AusprobiererInnen aus unterschiedlichen Unternehmen der technischen Industrie trifft sich zum Thema agiles Arbeiten in der mechatronischen Industrie. Neben dem Topic „agile Methoden“, steht die Frage des Leaderships und eine neue Art der Führung durch Begleitung im Raum: stärkende Feedback Kultur, Retrospektiven, Bitte um Unterstützung zur Moderation von KollegInnen bei herausfordernden Gesprächen und bei täglich-gelebten Ritualen ein Bewusstsein über die vorhandenen Organisationsbereiche hinweg zu schaffen.

Die TeilnehmerInnen dieser Gruppe haben ein Leuchten in den Augen, brennen für diese neue Art der Zusammenarbeit, für starke selbständige Teams und den Wandel zukünftiger Organisationen. Sie sind VertreterInnen aus den unterschiedlichsten Branchen – vom Hersteller für Schneidwerkzeuge, über die Automobilbranche, Personal-Recruiting, Hersteller für LKW-Aufbauten, bis zur Elektronik-Industrie. Das Neue daran – viele der Damen und Herren sind nicht aus dem IT-Bereich wo Themen wie Agilität (ein kleiner Anteil innerhalb #NewWork) seit vielen Jahren Usus sind. In ihren Bereichen der Zusammenarbeit ist ein Wandel noch weniger spürbar, klassische command-control Organisationen und hierarchisch organisierte Teams prägen ihre Arbeitswelt.

Erste Schritte auf dem Weg mit #NewWork Elementen werden gesetzt, große Schuhe angezogen und neue Wege ausprobiert. Einerseits erzählt man sich Big-Fail Stories, über Stolpersteine und Road-Blocks die man auf dem Weg des Ausprobierens und Wandels entdeckt hat, andererseits werden Success-Geschichten ausgetauscht welche Elemente gut mit dem eigenen Umfeld und im Unternehmen angedockt haben. Bei den TeilnehmerInnen erlebt man den Reiz des Neuen, des Unbekannten, des Gefühls „das macht so viel mehr Sinn und Spaß!“

Graz & Berlin & München | 2016 | Einige der TeilnehmerInnen sind wieder dabei, andere haben sich nach zaghaften Versuchen mit New Leadership und Self-Learning-Organizations, gelebter agiler Kultur und Werte, cross-functionale hybride Teams über alle Unternehmensbereiche hinweg verabschiedet. In Summe ist die Runde auf bis zu 250-300 TeilnehmerInnen aus den verschiedensten Bereichen der Industrie und Dienstleistung gewachsen, vom Großkonzern bis zum KMU. Der Zugang ist neu und anders?!

Es wird heftig diskutiert, ob es überhaupt möglich ist, bestehende Modelle, Methoden, Reifegrade, Verfahrensanweisungen, Projektabläufe und -pläne, hierarchische Strukturen die über Jahrzehnte antrainiert, weitergegeben, jährlich evaluiert und in Kennzahlen festgehalten wurden, verändern zu können – dass diese mit einer neuen Art der Zusammenarbeit nicht skalierbar sind, nicht passen! Man erlebt als Teilnehmer*In Präsentationen und überzeugte Reden aus Erfahrungen von Pilot-Projekten, Betrachtungen und Ableitungen von „das passt nicht zu uns!“ und „das kann niemals andocken!“. Feststellungen werden aufgrund der klaren Ableitung getroffen: „Wir haben es in einem Piloten versucht, das geht nicht. Die Teams und Organisationseinheiten haben nicht die Ziele erreicht, die wir uns daraus vorgestellt haben. Unsere Führungskräfte empfinden es als Chaos. Nach zwei Monaten Tryout haben wir den Piloten gestoppt!“ Es steht eine neue Energie im Raum. Aus der anfänglichen Begeisterung und Brennen in den Augen erlebt man Verunsicherung und Versuch etwas in einen Rahmen zu beschreiben der nicht klar abgrenzbar ist – und es fehlt ein Element in den Betrachtungen – der Mensch, die Personen das Team!

Für mich ein Moment und Impuls des Zitats:

„Alles, was außergewöhnlich ist, lässt sich wegerklären. Dennoch ist es wahr“ [Bahar Yilmaz].

Wenn neue Rahmen definiert und neue Wege gegangen werden, versuchen wir unsere Vergangenheit zu begründen. Das führt zum Festhalten und Verteidigung des Bekannten, zu Verunsicherung und oft auch zum Blockieren von Neuem. Dieses Verhalten ist nicht falsch oder richtig – wir wissen, dass <Falsch> oder <Richtig> die Wahrheit aus der Sicht jedes einzelnen Betrachters, mit seinen vorangegangenen und aktuellen Erfahrungen, ist. Es liegt in unserer eigenen Natur wie jede und jeder von uns in Unternehmen, Organisation, in Teams und als Mensch mit Veränderungen umgeht.

Unterstützend dabei ist, in die eigene Reflexion zu gehen, Fragen zu stellen wie

  • „Was hindert uns wirklich daran, was hält uns zurück?“
  • „Was würde es bedeuten wenn … und du nicht mehr der alleinige Chef/Chefin, Abteilungsleiterin, BereichsleiterIn,…. bist?“
  • und gemeinsam Schritte zu setzen wie „Wenn wir alles ermöglichen, was muss passieren um gemeinsam die nächste Erfahrung machen zu können?“

2019 | Berlin, München, Graz, Linz, Wien | Die Anzahl der TeilnehmerInnen zum Austausch von mehrjährigen Erfahrungen, Fails- und Big-Success Stories mit #NewWork Enviroments, Servant Leadership, Self-Learning-Organizations (SLOs), F*ckUp Nights wächst stetig. Die Teilnehmenden sind aus allen Unternehmensbereichen und -branchen vertreten (Aircraft, Railway, Automotive, Finance, unterschiedlichsten Engineering Dienstleistungsbetrieben). Die Frage des „Ob?“ stellt sich niemand mehr in diesen Räumen und im Austausch des lebendigen Netzwerkens. Die Antwort ist klar „Anders geht es nicht mehr! Es darf sich etwas ändern, es muss – gemeinsam auf die Reise machen!“ Die Fragen und der Austausch im Raum haben sich geändert mit dem Fokus „Wie den Wandel aktiv gemeinsam gestalten und die Transformation begleiten?“

Viele der WegbegleiterInnen, seit den frühen Anfängen ab 2010 und den Versuchen mit kleinen Pflänzchen, sind immer noch dabei. Das Feuer lodert noch mehr in ihren Augen und die Energie sprüht! Weitere Dinge werden ausprobiert, sich gegenseitig Mut gemacht, um MacherInnen, UnternehmerInnen und MitarbeiterInnen ein Umfeld zur Gestaltung anzubieten und so ein persönliches wie berufliches Wachstum fördern zu können. Aus diesen ersten Pflänzchen sind kleine Bäume mit neuen Ästen und Zweigen geworden, Straßen wurden umgebaut und begrünt, FahrerInnen und Führungskräfte sind zu MultiplikatorInnen geworden die ihren Weg und Reise für ihr Unternehmen und Team weitergehen und weiter in ihrem Umfeld gestalten wollen. „Weil es Freude und Sinn macht!

Großartige Transformationen wurden gesetzt und es entstand vor allem ein wesentliches Bewusstsein. Im Vergleich zu den letzten Jahrzehnten, wo das Trainieren von Methoden, Rollen und Hard-Skills im Vordergrund standen, geht es im #NewWork Umfeld vor allem um die Fähigkeit, sich selbst für diesen Wandel zu öffnen, mit seinem Gegenüber wieder in Kontakt und in den Dialog zu treten und aktiv zuzuhören. Empathie, Respekt und Wertschätzung für ganz neue und andere Zugänge.

Es gilt Räume zu schaffen die den Dialog in OffenheiT fördern und den Austausch mit Respekt ermöglichen. Gemeinsam mit MUt den Fokus und die nächsten Schritte mit DiSziplin zu setzen, um selbsTändig diese neuen Wege zu gehen. Innovativ, mit bunter Kreativität und im Umgang mit der geforderten Dynamik die gesetzten Ziele erreichen! <T.R.U.S.T.>

WANDEL PASSIERT!

WANDEL AKTIV GESTALTEN UND ERLEBEN! 

Wir befinden uns gemeinsam auf einem Weg und einer Reise der Veränderung. Gerade die letzten Jahre haben uns gezeigt, wie schnell ein Wandel durch Trigger von außen gesetzt und eine Transformation gefordert wird. Diese Zeit des Wandels ist nicht vorbei – wir sind gerade in den Anfängen eines großen Paradigmenwechsels für heutige und zukünftige Unternehmensstrukturen, Stärkung der Cross-funktionalen Zusammenarbeit über alle Organisationsbereiche hinweg, Balance und Verbindung suchend zwischen Familie, Beruf und Freizeit, persönlichen und beruflichen Wachstum. Die Art und Weise wie wir in Unternehmen, mit tollen Menschen und Teams begleiten. Als dienende Führungskraft Räume anbieten, zur Stärkung der Selbstreflektion, Feedback-Kultur und Zuspruch des Muts, damit ganz neue Dinge ausprobiert werden, die so noch niemand versucht hat. Veränderungen, bestehende Muster kritisch hinterfragen, Brücken bauen und loslassen. Die letzten Jahre und Stories haben uns gezeigt…

Die one-and-only Blueprint Vorlage für #NewWORK „und nur so geht es“ gibt es nicht!

Es gilt, in Abhängigkeit des vorhandenen Straßenaufbaus (Unternehmens-Historie), der Fahrzeuge darauf (Speedcar, Traktor, Radfahrer, Kinderwagen und Reisebus) und vor allem mit den FahrerInnen und Insassen selbst, den eigenen Weg zu finden – mit den KollegInnen im Unternehmen aus der Generation BabyBoomer bis Generation Z. Verbindend. Neu. Anders.

Vor mehr als zehn Jahren waren #NewWORK Elemente in non-IT Bereichen noch undenkbar. Heute erlebe ich immer mehr in Gesprächen, der Begleitung und des Austausches, eine Art des österreich-steirischem Zugangs wie „eh klar das machen wir auch so!“ Es stellen sich Fragen wie: „Welcher Schritt ist der nächste geeignete auf unserer Reise des Wandels?“

In vielen großartigen Unternehmen, Projekten und tollen Teams sind Elemente von #NewWORK mit wunderschönen Erfolgen im Einsatz. Dabei ist ein Wert stark ausgeprägt und sichtbar – die Stärkung und das Wachstum der Menschen, in ihrem Umfeld und in ihrer Persönlichkeit.

#NewWORK passt zu euch! Geht euren Weg und startet eure Reise!

T.R.U.S.T.


Meine Passion ist es Menschen und Unternehmen in ihrer persönlichen und beruflichen Transformation und im Wachstum zu unterstützen.

JÜRGEN Menhart [Fokus und Wachstum] | www.juergen-menhart.com


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